„Hand in Hand“ Sieger im Wettbewerb „Perspektive Ü 60“ des Niedersächsischen Sozialministerium

Sozialministerin Carola Reimann trägt sich in unser Gästebuch ein

„Von wegen Ruhestand!“ lautete der Titel des Wettbewerbs, den das Sozialministerium 2019 ausgeschrieben hatte. Alt sein und alt werden habe viele Facetten und Gesichter. Genauso vielfältig seien die Stärken und Möglichkeiten älterer Menschen. Genau hier setzte der von der Sozialministerin Carola Reimann initiierte Ideenwettbewerb an. Aufgerufen waren in einer Kategorie Vereine, Organisationen und Verbände und Kommunen in einer zweiten Gruppe. Gesucht waren Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen stärken oder in denen ältere Menschen selbst aktiv werden wollen, um sich mit ihren Stärken in ihrem Umfeld einzubringen. Dass dies in vollem Umfang auf die vielfältige Arbeit der Hohenhamelner Nachbarschaftshilfe zutrifft, hat die Jury überzeugt und der Generationenhilfe den 1. Preis in der ersten Kategorie zugesprochen. Vom Ministerium geplant war die Preisverleihung im alten Rathaus in Hannover bereits für den 15. März 2020. Diesen Plan hat allerdings die Corona Pandemie dann durchkreuzt. Jedoch wollte die Sozialministerin Carola Reimann es sich nicht nehmen lassen, diesen Preis persönlich zu überreichen. Daher war sie begeistert über die Einladung zur Mitgliederversammlung des Vereins am 19. August.

Mitgliederversammlung Carola Reimann am Rednerpult
Günther Becker, Gisela Grote, Carola Reimann bei der Preisübergabe

Eine besondere Mitgliederversammlung in besonderen Zeiten. Den bestehenden Hygienevorschriften geschuldet musste die Versammlung in der Mehrzweckhalle in Hohenhameln stattfinden, um die vorgeschriebenen Abstände zu gewährleisten. Zuvor hatte die Ministerin sich persönlich in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ über die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Personen informiert und sich in das Gästebuch eingetragen. In der Versammlung lobte sie dann vor den zahlreichen Mitgliedern die hervorragende, für die Gesellschaft unschätzbare Arbeit des Vereins. Ein großes Kompliment machte sie auch den Akteuren, die einen Film über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins gedreht hatten, mit dem die Versammlung eröffnet wurde. Bei der anschließenden Übergabe des Preises, der mit 5000 € dotiert ist, äußerte sie die Hoffnung, dass diese Arbeit des Vereins als gutes Beispiel weiter Schule machen möge. Als Vertreterinnen des Landkreises waren die Sozialdezernentin Prof. Dr. Andrea Friedrich und die Fachbereichsleiterin Altenhilfeplanung Anke Bode als Gäste anwesend und dokumentierten damit die Verbundenheit und Unterstützung der Kommune für die Vereinsarbeit. Als Vertreter des Hohenhamelner Rathauses verfolgte Bürgermeister Lutz Erwig die Ehrung durch die Sozialministerin.


In der Mitgliederversammlung standen dann die turnusmäßigen Vorstandswahlen an. Bestätigt wurden die bisherigen Amtsinhaber Günther Becker für den Bereich Geschäftsführung, Gisela Grote (Öffentlichkeitsarbeit), Evelyn Kabisch (Alltagshilfen), Ursula Brunotte (Begleitdienst), Ulrike Brandau (Entlastung pflegender Angehöriger) und Wolfgang Spiekermann (Hilfen in Haus und Hof). Neu gewählt wurde für den Bereich Finanzen Josef Teltemann, da der langjährige Amtsinhaber Udo Aschemann aus persönlichen Gründen ausschied. Alle versicherten, die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu wollen. Und dass das Preisgeld gut gebraucht wird, steht außer Frage, nämlich für den Umbau zur Erweiterung der Begegnungsstätte, der gute Fortschritte macht.

der Vorstand v. l. Evelyn Kabisch, Gisela Grote, Ursula Brunotte, Wolfgang Spiekermann, Ulrike Brandau, Günther Becker, Josef Teltemann

Die Generationenhilfe Börderegion e. V. erweitert die Räume ihrer Begegnungsstätte

Rechts im Bild der Anbau, der gerade umgebaut wird

Die vorhandenen Räumlichkeiten der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ in Hohenhameln, Marktstraße 20 sind für die gestiegenen Bedürfnisse des Generationenhilfevereins schon länger nicht mehr ausreichend. Jetzt kann der angrenzende Gebäudeteil des bisherigen „Hobby-Treffs“ dazu gemietet und bedarfsgerecht umgebaut werden.

Das Fachwerkhaus, das in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, hätte schon viel zu erzählen. Nach den Familienaufzeichnungen der heutigen Eigentümerin Stephanie Bauer betrieb bereits deren Urgroßvater das Wohn- und Geschäftshaus als Tischlerei. Anfang der 1970er Jahre wurde die Tischlerei zu der Gaststätte „Holzwurm“ umgebaut, vielen Hohenhamelnern noch als beliebter Treffpunkt in Erinnerung. Später wurden die Räume bis 2006 als italienisches Restaurant „Italia“ betrieben, danach kurzzeitig als Bioladen.

Der Anbau, den die Generationenhilfe jetzt übernimmt, wurde bereits 1974 als Gaststättenklubraum des „Holzwurms“ errichtet. Dort fanden Familienfeiern und ab und zu das „Dorfkino“ für Kinder statt. Ab 1994 übernahm Monika Bode diese Räume und baute sie gemeinsam mit ihrem Mann zum Einzelhandelsgeschäft „Hobby-Treff“ aus. Hier gab es bisher Bastelartikel, Porzellanpuppen, Kunstgewerbe und Wolle. Da die Inhaberin aus Altersgründen das Geschäft aufgegeben hat, können diese Räume nun als Erweiterung der Begegnungsstätte umgebaut werden. Dies kommt dann zukünftig den unterschiedlichen Besuchergruppen wie Plattdeutsch-Klön-Gruppe, Bücherfreunde, Singkreis, Bastel- und Spielgruppen, Stärkungsgruppe für Angehörige von Menschen mit Depressionen zugute.
Dringend erforderlich ist allerdings das erweiterte Platzangebot, um ein größeres Büro einrichten zu können. Das fünfköpfige ehrenamtliche Büroteam kann in dem bestehenden kleinen Raum die gestiegenen, umfangreichen Arbeiten nicht mehr bewältigen, wozu auch die neue Datenschutzgrundverordnung mit den Bestimmungen zur datengeschützten Verwaltungsarbeit des Vereins beigetragen hat. Ebenso sind vertrauliche Gespräche der „Kümmerer“ in den stets gut besuchten Vereinsräumen kaum zu gewährleisten.

Mit Unterstützung des Päritätischen Wohlfahrtsverbands, dem die Generationenhilfe angehört, konnte auf der Grundlage der Berechnungen des Architekturbüros Lippe aus Wendeburg ein Antrag auf Förderung der Umbau- und Ausstattungskosten beim Deutschen Hilfswerk gestellt werden. Ende Juni kam dann die gute Nachricht: Das Projekt wird mit großzügigen Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert. Jetzt kann mit den Umbauarbeiten begonnen werden Da aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen die meisten Angebote in der Begegnungsstätte weiterhin nicht erlaubt sind, bleibt Zeit, die Baumaßnahmen zügig durchzuführen. Ein größerer Büroraum und ein weiterer Gruppenraum entstehen in der nächsten Zeit. Angebote notwendiger Fremdarbeiten werden bereits bei örtlichen Unternehmen eingeholt. „Damit wir viel Eigenleistungen erbringen können, haben einige Mitglieder bereits ihre Hilfe zugesagt“, freut sich Günther Becker vom Vereinsvorstand. Da bei den unterschiedlichen Arbeiten viele Hände gebraucht werden, wären weitere ehrenamtliche Helfer sehr willkommen. In der Telefonzentrale von „Hand in Hand“ mögen sie sich bitte unter der Nummer 4851 melden

 

Corona-Update

Stand: 10.06.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

wir haben weiterhin die Corona bedingten Bestimmungen des Sozialministeriums und des Landkreises fest im Blick und haben am 9. Juni auf der Vorstandssitzung die Fragen der möglichen Wiederaufnahme unserer Vereinsaktivitäten beraten.

Begleitfahrten dürfen unsere Helfer wieder mit ihrem privaten Pkw durchführen. Die Anmeldung bitte frühzeitig in unserer Telefonzentrale, Tel. 4851. Es darf allerdings nur eine Person begleitet werden, die diagonal hinter dem Fahrer sitzen muss, und zur Einhaltung der Hygienevorschriften ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

Die Kümmerer bieten weiterhin ihre Sprechstunden im Mittelpunkt montags und donnerstags in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr an.

Unser Vereinsbus fährt im Auftrag der Gemeinde weiterhin fahrplanmäßig dienstags und donnerstags. 3 Personen dürfen gleichzeitig chauffiert werden. Wollen Familienmitglieder gemeinsam fahren, darf es dann eine zusätzliche Person sein.

Hilfen in der Häuslichkeit dürfen nach gemeinsamer Absprache zwischen Hilfenehmer und Helfer*in bei Einhaltung der Hygienevorschriften durchgeführt werden.

Unterstützung bei Arbeiten in Haus und Garten sind ebenfalls möglich. Auch hier ist die rechtzeitige Anmeldung in unserer Telefonzentrale nötig.

Gruppenangebote im Mittelpunkt dürfen leider weiterhin noch nicht stattfinden, da dort die vorgeschriebenen Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Sobald hierzu die aktuellen Beschränkungen aufgehoben werden, informieren wir über die lokale Presse, unsere Homepage und in unserem Schaukasten.

Sollte es dann wieder losgehen dürfen, wird es in diesem Jahr keine Sommerpause geben.

 

Erfreulicherweise haben wir bei uns in Deutschland einen Rückgang der Infektionszahlen zu verzeichnen, gleichwohl haben wir es, wie es der französische Präsident Macron formulierte, bei dem Coronavirus mit einem „unsichtbaren Feind“ zu tun, der uns nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften, sondern auch im Eigeninteresse, weiterhin zu entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen verpflichtet.

Das Projekt Hand-in-Hand

Wir alle werden älter und wünschen uns, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause den Alltag zu bewältigen. Dieses und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird nicht immer ohne Hilfe möglich sein. Ältere und/oder hilfebedürftige Mitglieder können in unserem durch bürgerschaftliches Engagement getragenen Verein Hilfe und Unterstützung durch andere Vereinsmitglieder bekommen.

Liebe Mitglieder,

 

die Damenjungschützen und die Junggesellschaft aus Hohenhameln bieten Mitbürgern, die zur Risikogruppe bei einer Corona-Infektion gehören, Hilfe an.

Wir als Verein „Generationenhilfe Börderegion e. V.“.  unterstützen diese großartige Aktion, indem wir den Aufruf auch auf unserer Website veröffentlichen.

Absage der Mitgliederversammlung am 25.03.2020

Auch die für den 25.03.2020 geplante Mitgliederversammlung wird auf unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Neujahrsempfang am 18.01.2020

Fast wäre es gelungen, all die Personen auf ein Foto zu bannen, die es mit ihrem Engagement ermöglichen, das umfangreiche bunte Programm in der Begegnungsstätte der Generationenhilfe anzubieten und die mit dem Vereinsbus im Auftrag der Gemeinde fahren. Aber nur fast, wie man beim Nachzählen feststellen muss, da leider nicht alle 43 dieser Aktiven anwesend sein konnten.

Diese Damen und Herren verwalten das Vereinsgeschehen und organisieren und gestalten das Programm im „Mittelpunkt“. 5691 Personen haben im zurückliegenden Jahr die 448 Veranstaltungen in der Begegnungsstätte besucht und dabei die Gemeinschaft schätzen gelernt, die sie nicht mehr missen möchten.

 

Begegnungsstätte bis auf weiteres geschlossen.

Um der Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und Besuchern des „Mittelpunktes“ nachzukommen, bleibt die Begegnungsstätte in Hohenhameln ab sofort geschlossen. Der Vortrag des Chiropraktoren Daniel Sentker findet nicht statt.

Der Vereinsbus ist aber weiterhin fahrplanmäßig dienstags und donnerstags im Einsatz.

„Udos-Kochclub“ präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin

Die Generationenhilfe Börderegion e. V. aus Hohenhameln war von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen (BAGSO) eingeladen, das Mittagstischangebot des Vereins „Udos- Kochclub“ auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorzustellen. Auf der Bühne in der Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft war Gisela Grote als Vertreterin des Vereins anwesend, um darüber zu berichten. Zusätzlich gab es zwei Liveübertragungen direkt aus Hohenhameln, von wo aus das Küchenteam und die Essensrunde zugeschaltet waren.